Schluss für Ö-Navi
Zum 31. Juli stellt Ö-Navi seinen Dienst ein. Die werbefinanzierte Navigationssoftware vom Branchenverzeichnis “Das Örtliche” ist mit einigen Handys unterschiedlicher Hersteller kompatibel, wie zum Beispiel Nokia, Sony Ericsson, Samsung, Motorola und den BlackBerrys von RIM und wurde bisher kostenlos zur Verfügung gestellt.
Wie “Das Örtliche” mitteilte, ist der Dienst Ö-Navi nicht mehr aufrecht zu erhalten, was wohl an technischen Dienstleistern liegt. Daher steht die Software Ö-Navi ab dem 31. Juli nicht mehr zum Download zur Verfügung und kann auch ab diesem Zeitpunkt von bisherigen Nutzern nicht mehr eingesetzt werden. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt, so wurde auch bekannt gegeben, dass man mit Hochdruck an einer alternativen Lösung für Ö-Navi sorgt und somit Ersatz schaffen möchte. Dies hoffen auch einige Handy-Nutzer, denn nach Nav4All ist Ö-Navi nun der zweite kostenlose Navigations-Dienst, der zukünftig nicht mehr genutzt werden kann und wodurch viele Handy-Nutzer sich mit einer kostenpflichtigen Software ausstatten müssten.
Während zwar Nokia-Handys oft Ovi Karten nutzen können und Telekom-Kunden kostenlos Navigon Select Telekom Edition zur Verfügung gestellt bekommen, sind auch Android-Smartphones mit Google-Navigation ausgestattet, aber einige andere Systeme, bieten keine kostenlose Alternative zu Ö-Navi an.
Im April 2010 holte sich die Fachzeitschrift PC Go das Navi Medion GoPal P4445 zu einem Gebrauchstest ins Haus und ermittelte dabei ein Testurteil von Note “gut”. Des Weiteren wurden hier 75 von 100 möglichen Punkten in der Wertung vergeben und das Preis/Leistungs-Verhältnis mit Note “befriedigend” bewertet. Unter 6 getesteten Navigationssystemen erreichte das GoPal P4445 den 4. Platz in der Rangfolge.
Navigon hat die 70er Baureihe von den Plus- und Premium-Modellen auf das Premium Live erweitert und dabei die bisher extern betriebenen Live-Module integriert. Dadurch schließt sich Navigon den Konkurrenten TomTom und Garmin an, die bereits von Anfang an Mobilfunktionen integriert hatten.