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Garmin Navis mit Kartenmaterial für 30 Jahre

Navigationsgeräte sind heute zu einem quasi unverzichtbaren Standard geworden. Die Straßenkarte im Handschuhfach liegt heute allenfalls noch als Absicherung dort, sollte einmal etwas mit dem Navi nicht stimmen, und wer heute noch nach dem Weg fragt ist doch sowieso von vorgestern. Blöd nur, wenn dort, wo das Navi noch auf eine Seitenstraße verweist, plötzlich eine Sackgasse ist und die verzeichnete Tankstelle offensichtlich seit Jahren verwaist ist.

Da hilft dann meistens nur ein sehr kostenintensives Karten Update, für dessen Preis man schon fast wieder ein aktuelles Navi bekommt. Garmin hat diese Problematik erkannt und bietet nun exklusiv Navigationsgeräte an, die mit einer Updatefunktionalität für die nächsten 30 Jahre daherkommen. Dieser Service ist natürlich in dem Preis für das Garmin Navigationsgerät mit inbegriffen und kostet nicht extra. Aufpassen muss man allerdings noch.

Garmin hat nämlich nicht jedes seiner Navigationsgeräte mit dem Service ausgerüstet. Um genau zu sein, kommen aktuell nur eine Handvoll Geräte mit der Funktion auf den Markt. Namentlich handelt es sich dabei um die Modelle Garmin nüvi 2340LMT, nüvi 2460LMT und 3790LMT.

Sicher ans Ziel und ein lebenslanges Kartenupdate mit dem Garmin Nüvi 1490Tpro

Das Garmin Nüvi 1490Tpro ist ein Navigationsgerät, zu haben für einen Preis von zirka 160 Euro.

Welche Ansprüche muss ein Navigationsgerät erfüllen? Obwohl die Meinungen diesbezüglich auseinander gehen, sind sich jedoch alle Nutzer in einem Punkt einig. Ein Navigationsgerät muss Autofahrer schnell, sicher und möglichst an allen Verkehrshindernissen wie Staus etc. vorbei, zum gewünschten Ziel führen. Schnelle Routenberechnungen ( zwischen fünf und neun Sekunden/Strecke), schon einmal ein Kriterium, mit welchem das Garmin Nüvi 1490Tpro überzeugen kann. Weiterhin verfügt das Gerät über einen 12,8 Zentimeter großen Bildschirm, der seine Inhalte sehr hell und mit einer Auflösung von 480 x 272 Pixel wiedergibt.

Eine Tempolimit-Anzeige sowie ein Radarwarner machen auf mögliche Kontrollen aufmerksam und zeigen schon vorher wo es teuer werden kann. Außerdem befinden sich zahlreiche Zusatzfunktionen wie zum Beispiel das Freisprechen oder die Sprachwahl an Bord des Garmin Nüvi 1490Tpro. Regelmäßige Kartenupdates, meistens einmal pro Quartal, garantieren stets den neuesten Stand. Für eine Einmalzahlung von knapp 90 Euro kann der Nutzer, laut Angaben des Herstellers, sein Navigationsgerät bis zu 30 Jahre lang auf dem neuesten Stand halten.

Einziges Manko, eine Akkuladung reicht für rund zweieinhalb Stunden.

Garmin Nüvi 780 - Mehr als ein Navigationsgerät

Ob Daten zur Wettervorhersage oder zu aktuellen Benzinpreisen, ob Veranstaltungskalender oder Kinoprogramm, dass Navigationsgerät Garmin Nüvi 780 scheint über fast alles Bescheid zu wissen.

Über den Dienst MSN Direct (vergleichbar mit einem RDS-Radiosender in Deutschland) bezieht das Gerät sein Wissen zur Verkehrslage oder zum Wetter. Außerdem lassen sich mit diesem Dienst Wirtschafts- sowie Börsendaten erfragen. Dieser Service ist in Deutschland leider nicht kostenfreie und muss, via monatlichem oder jährlichem Abonnement, an den Hersteller entrichtet werden. Das 4,3-Zoll-Touchscreen-Display erreicht eine Auflösung von 480 x 272 Bildpunkten und ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Neben einem UKW-Sender ist das Garmin Nüvi 780, wie alle 700er-Geräte des Herstellers, mit einer umfangreichen Datenbank ausgestattet.

Die sogenannten Points of Interest helfen dem Nutzer bei seiner Suche nach Hotels, Restaurants oder Tankstellen. Straßennamen werden mittels der Text-to-Speech-Funktion angekündigt. Außerdem kann das 176 Gramm leichte Garmin Nüvi 780, in Kooperation mit einem Bluetooth-fähigen Mobiltelefon, auch als Freisprechanlage genutzt werden. Eine Akkuladung reicht, laut Hersteller, für ca. 5 Stunden. Das Garmin Nüvi 780 hat einen SD-Karten-Steckplatz mit an Bord.

Garmin Nülink 1695

Das neue Navigationsgerät Garmin Nülink 1695 soll im Oktober diesen Jahres auf den Markt kommen. Zu einem Preis von nur 300 Euro kann das Navigationsgerät im Handel gekauft werden. Die Funktionen des neuen Garmin Nülink 1695 bieten auch die von My Trends sowie Traffic Trends.

Diese merken sich die häufigst gefahrenen Strecken, die angefahrenen Ziele und die Tageszeiten. Durch die Bedienung können demnach bestimmte Routen vereinfacht werden. Die Traffic Trends sammeln diese Daten um viel befahrene Strecken direkt festzuhalten.

Das Navigationsgerät Garmin Nülink 1695 enthält demnach auch eine gepflegte Datenbank. Alle Daten werden direkt gespeichert, sodass diese jederzeit aufgerufen werden können. Außerdem kann der Nutzer auf den ADAC zugreifen.

Das bedeutet, dass der Fahrer direkt die Parkplatzkapazitäten sowie die Gebühren von einem Abschleppdienst einsehen kann. Selbst bei einer Tankstelle werden die Kraftstoffpreise berücksichtigt. Die günstigsten Anbieter kann man direkt in der Umgebung finden.

Das Navigationsgerät Garmin Nülink 1695 hat daher viele Funktionen zu bieten. Durch das 5 Zoll große Display können alle Wege und Routen perfekt eingesehen werden. Außerdem werden die weiteren Funktionen hier wunderbar dargestellt, damit der Nutzer alles im Blick hat.

Garmin Nüvi 3790T

Bei der Fachzeitschrift Connect absolvierte das Garmin Nüvi 3790T in Ausgabe 8/2010 einen Praxistest, der mit einem Urteil von “sehr gut” zu Ende ging. Zudem wurden hier 458 von 500 möglichen Punkten in der Wertung vergeben. Das Garmin Nüvi 3790T erreichte hier außerdem unter 2 getesteten Navigationssystemen den ersten Platz in der Rangfolge und wurde somit Testsieger.

Einen weiteren Test führte man bei der Fachzeitschrift Chip Test & Kauf mit dem Garmin Nüvi 3790T durch. Bei diesem Test bekam das Garmin Navi eine Testnote von 2,0 quittiert, wobei das Testurteil “gut” lautetete. Besonders gelobt wurde hier zudem das schicke Design, der kapazitive Touchscreen und die extrem flache Bauweise des Garmin Nüvi 3790T. Negativ angeführt wurde dagegen die leisen Ansagen und die etwas träge Reaktion. Insgesamt wurden hier 6 verschiedene Navigationssysteme für das Auto getestet. Das Modell aus dem Hause Garmin landete dabei auf dem 3. Platz in der Rangfolge.